zoells Automaten im Wandel der Zeit-

Ein Unternehmen mit großer Vergangenheit und großen Zukunftsvisionen 

In Nürnberg wurde 1919 von Maria und Johann Zölls ein Lebensmittelladen gegründet.

Im Laufe der Zeit und der zwei Weltkriege entwickelte sich der Lebensmittelladen zu einer Drogerie mit Süßwarenabteilung. So hatte der Sohn Alfred nach Ende des zweiten Weltkriegs die Idee, die Süßwaren den Menschen näher zu bringen. Die Kunden sollten nicht nur in dem Ladengeschäft in der Schwabacher Straße in Nürnberg die Möglichkeit haben, die Produkte zu kaufen, sondern überall.

So kaufte er die ersten Automaten und hängte sie im Großraum Nürnberg an verschiedenen öffentlichen Plätzen wie z.B. Straßenbahnhaltestellen auf. Der Grundstein für die heutige zoells.de GmbH war gelegt.

Bereits 1949 konnte Alfred Zölls den ersten Abschluss mit einem Großkunden schließen: der Deutschen Bahn!

Ab sofort waren seine Schubladen und v.a. VIVIL Automaten auch an den Bahnhöfen im Großraum Nürnberg zu finden. Alles parallel zum Ladengeschäft. Die Produkte wurden in Heimarbeit in Faltschachteln verpackt, um sie über die Schubladenautomaten verkaufen zu können.

Über die Jahre hinweg entwickelte auch der Sohn Alfred’s, Johann Georg Zölls, Geschäftssinn und eine Leidenschaft für Automaten.

Inspiriert von der Automatenmesse in Amerika wurde in den 80er Jahren der erste Wurlitzer Spiralautomat am Hauptbahnhof in Weissenburg installiert. Dieser entwickelte sich als wahres Verkaufstalent. Die bisherigen Produkte in Faltschachteln gehörten ab sofort der Vergangenheit an, jetzt war es möglich Fruchtgummi und Bonbons in Tüten und Schokoladen in Riegelformat zu verkaufen. Die Kunden fanden sehr schnell Gefallen daran und so war es möglich neue Stellplätze zusammen mit der Deutschen Bahn zu generieren.

Alfred Zölls zog sich nach und nach aus dem Unternehmen zurück und überlies die Geschäftstätigkeit seinem Sohn. Dieser erweiterte das Angebot um Kaffeeautomaten und somit konnte ab sofort den Kundinnen und Kunden ein rundum Angebot—Snacks, Getränke und Kaffee- geboten werden.

1989 wurde die Johann Georg Zölls Vertriebs GmbH gegründet und die Firma verlegte Ihren Sitz nach Oberasbach. Ein stetiges Wachstum war zu verzeichnen und bereits 1990 arbeiteten zusammen mit Johann Georg Zölls und seiner Frau Sigrid 10 weitere Mitarbeiter im Unternehmen. Inzwischen konnte das Vertriebsgebiet auf Bayern ausgeweitet werden. Eine Niederlassung im Münchner Raum wurde gegründet, um mit den Servicetechnikern näher an den Standorten und am Automaten zu sein.

1994 gab es eine große Feier: 75 Jahre Firma Zölls. Es wurde ein großes Zelt aufgebaut, um das Jubiläum mit den Mitarbeitern Kunden und Freunden gebührend zu feiern.

Am Firmensitz in Oberasbach war direkt das Wohnhaus der Familie Zölls angeschlossen und so ist es nicht wunderlich, dass die Töchter Alexandra und Michaela bereits Ihre Kinder- und Jugendjahre in der Firma verbrachten. Beide sind mit Automaten und natürlich jede Menge Süßwaren aufgewachsen. Schon im zarten Alter von 7 Jahren ist Alexandra mit Ihrem Vater am Münchner Hauptbahnhof zusammen mit dem damaligen Bahnhofsmanager die neuen Stellplätze abgelaufen. Michaela und Alexandra haben die Leidenschaft für Automaten und den Blick für neue Stellplätze und Kundenströme von ihrem Vater mitbekommen und schnell einen Geschäftssinn entwickelt.

Dieser Geschäftssinn treibt auch Johann Georg stets voran und so hatte er Ende der 1990 Jahre die Idee, auch Fotoautomaten an öffentlichen Plätzen aufzustellen. So ist es ihm gelungen, die Ausschreibung für die Ausstellung der Fotoautomaten in den U-Bahnhöfen München, ab 2000 für sich zu entscheiden.

Nur gab es ein Problem: Johann Georg war mit keiner der marktüblichen Fotoautomaten zufrieden und so entschloss er sich kurzerhand, selbst einen Fotoautomaten zu entwickeln bzw. programmieren zu lassen. Die Zölls-Fotokabine war geboren.

Der Slogan konnte aufgestockt werden: Snacks, Drinks, Kaffee und Fotos rund um die Uhr.

Durch die Zölls Fotokabine konnten weitere Kunden und Stellplätze wie z.B.: verschiedene Ämter, die Verkehrsbetriebe Nürnberg usw. generiert werden.

Außerdem wurde in Österreich eine Tochterfirma mit Firmensitz in Wien gegründet und auch dort werden an den verschiedenen Verkehrsstationen der ÖBB Automaten installiert.

 

Parallel dazu wurde der Firmensitz nach Langenzenn umgezogen, denn in Oberasbach wurde alles zu klein. Nicht nur die Anzahl der Stellplätze ist gewachsen, sondern natürlich auch die Lagerfläche und die Arbeitsplätze vermehrfachten sich.

Jetzt hatte das Unternehmen Zeit und Platz gesund zu wachsen.

Das nächste neue Geschäftsfeld wurde aufgenommen: Kleine Kaffeevollautomaten für den Büro- und Gastrobedarf. Durch das breite Sortiment konnten auch Kunden wie verschiedene große Firmen, z.B.: die Firma Diehl angesprochen und generiert werden. Neben dem Geschäft an den öffentlichen Plätzen, weitete die Firma Zölls Ihre Aktivitäten auch im sog. Vertriebs-Operating aus, für die Zwischenverpflegung aller Mitarbeiter.


Im Jahre 2004 hat die Johann Georg Zölls Vertriebs GmbH einen Geschäftsbereich der Firma Tabaccoland in Ludwigsburg- Baden-Württemberg- gekauft. Durch die Übernahme der Mitarbeiter vor Ort, war es möglich kurzfristig die Niederlassung zu übernehmen und das Vertriebsgebiet auf Baden-Württemberg auszuweiten. Neue Kunden wurden hier akquiriert, u.a. das Jugendherbergswerk Baden-Württemberg. Ergänzend zu Bayern konnten auch bei DB Gastronomie in Baden-Württemberg neue Stellplätze generiert werden.

Durch die Aufnahme von Trinkwasserspendern in das Sortiment, ist es möglich, den Kunden eine Rundum-Versorgung anzubieten. Viele Kunden schätzen dieses Angebot.

Die Johann Georg Zölls Vertriebs GmbH entwickelt sich im Laufe der Zeit zum Profi in Sachen Automatengeschäft, egal ob auf öffentlichen Stellplätzen oder zur Mitarbeiterversorgung in Betrieben, der Service kann immer in Anspruch genommen werden. Regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter und Investitionen in Automaten auf dem neuesten Stand der Technik, sind dabei unerlässlich.

Das Unternehmen war einer der ersten Automatenaufsteller, welche auf den neuen Glasfrontgetränkeautomat der Firma Sielaff setzte. Und dieser Einsatz war richtig. Am Nürnberger Hauptbahnhof zum Beispiel, konnte durch Austausch des bestehenden Schachtautomaten in den neuen Glasfrontautomat der 2-4- fache Umsatz erzielt werden. Aufgrund dessen war bald klar, dass der neue Automat flächendeckend eingesetzt werden muss und eine große Tauschaktion startete.


2007 wurden am Flughafen 70 Automaten in kürzester Zeit installiert, einmal im Terminal 2 zur Reisenden Versorgung und in den internen Bereichen, zur Mitarbeiter Versorgung. Aufgrund der hohen Sicherheitsstandards und –vorschriften an den verschiedenen Flughäfen, mussten Mitarbeiter den Anforderungen entsprechend neu geschult und einige Firmenabläufe angepasst werden. Doch vor solchen

 
Herausforderungen zeigt die Firma keine Scheu, denn viele verschiedene Kunden, fordern viele verschiedene Abläufe oder auch Standards, wie zum Beispiel am Flughafen, Bahnhöfen, Firmen, Schulen oder Kliniken. Der Familienbetrieb ist flexibel und kann sich immer auf die neuen und verschiedenen Bedürfnisse einstellen.

Alexandra und Michaela Zölls verbrachten, wie bereits oben erwähnt, während Ihrer Jugend viel Zeit im elterlichen Betrieb und stockten durch verschiedene Tätigkeiten ihr Taschengeld auf. 2008 entschloss sich Alexandra zu einem dualen Studium in der Firma und 2010 kam auch Michaela, nach einer abgeschlossenen Ausbildung, in den Betrieb. Schnell arbeiteten sich beide Schwestern in ihre Aufgabengebiete ein und 2013 wurde zusammen mit dem Vater die heutige zoells.de GmbH gegründet.

 

Neuer Name, neue Inhaber, neue Geschäftsführer, aber gleiche Geschäftsidee und gleicher Antrieb:

zoells.de GmbH- rund um die Uhr

 
Die Familie entschied sich für den neuen Namen, um bei den Kunden besser im Kopf zu bleiben und außerdem ein weiteres Geschäftsfeld voran zu treiben: den Online-Shop. Alle bestehenden Verträge wurden mit in die neue Firma übernommen und auch der Mitarbeiterstamm.

Alexandra und Michaela haben sich Ihre Aufgabengebiete kategorisch und nach den Vertriebsgebieten aufgeteilt und ergänzen sich, zusammen mit Johann Georg, bestens in der Geschäftsführung.

Gemeinsam werden regelmäßig neue Kunden generiert, aber auch die langen Kundenbeziehungen gepflegt. Neben den vielen neuen Kunden, werden auch an den bestehenden Stellplätzen, wie zum Beispiel bei der Deutschen Bahn, die Automaten regelmäßig ausgetauscht und überarbeitet, um immer für den Kunden attraktiv zu bleiben.

Die neuen Ideen werden auf internationalen Messen oder auch bei verschiedenen Auslandsbesuchen regelmäßig gesammelt, egal ob neue Automaten selbst, oder neue Füllprodukte. Die Firmengruppe ist bekannt dafür, sich nicht nur auf bisherige Erfolge auszuruhen, sondern ist immer offen für Neues und Innovatives.

 

Mit diesem Know How und den verschiedenen Innovationen kann die Firma stets bei ihren Kunden punkten und Großprojekte sind keine Hemmnis, sondern neue Herausforderungen werden stets angenommen.

Die Eckert-Schulen in Regensburg, die Firma Bosch in Ansbach oder die Firma Rehau sind nur wenige Namen, von Firmen, die in letzter Zeit mit Zoells-Automaten bestückt werden konnten. Nennenswert ist 2016 auch der Flughafen Nürnberg. Hier wurden innerhalb von fünf Tagen 50 Automaten aufgestellt und seitdem betrieben.

Die Geschäftsführung der zoells.de GmbH begleitet diese neuen Kunden von Anfang an selbst mit, um die exakten Abläufe und genauen Bedürfnisse der Kunden kennen zu lernen. So ist es nicht unüblich, dass auch die Automaten von der Geschäftsführung am Anfang selbst gefüllt werden, dadurch können die zukünftigen Befüller gründlich auf Alles eingearbeitet werden.

Bereits seit der ersten Stunde 1989 arbeitet die Firma Zölls mit einem Warenwirtschaftssystem, welches eigens auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Firma und deren Kunden programmiert wurde. Über die Jahre hinweg wurde diese stets weiterentwickelt und derzeit arbeitet die Firma daran, die neue Bezahlapp und deren Daten, in die bestehende Software zu integrieren. Demnächst werden die Automaten flächendeckend mit einem Leser ausgestattet, um die Anbindung an die App zu garantieren. Über die App ist es den Kunden möglich zu bezahlen und auch weitere Vorteile zu nutzen. Außerdem kann man verschiedene Preisgruppen für verschiedene Kundengruppen programmieren (z.B.: bei Automaten die im öffentlichen Bereich und der Mitarbeiter Versorgung stehen). Das Unternehmen setzt auf die Zukunft und auf bargeldlose Zahlungssysteme.

Die nächste Automatengeneration wird bereits entwickelt und die Firma zoells.de GmbH steht dieser mit offenen Armen gegenüber.
Oft gehen die Entwicklungen der Automaten langsamer voran als die Ideen, welche in den Köpfen von Johann Georg, Alexandra und Michaela schwirrt.

So freut sich die Geschäftsführung zusammen mit ihren Mitarbeitern die nächsten Jahre und Jahrzehnte auf neue und viele Herausforderungen und die Geschichte der Zölls Firmengruppe fort zu schreiben.